Lucas Luhr

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Kartsport

1989 stieg Luhr in den Kartsport ein. 1990 gewann er mit acht Siegen in zehn Rennen die Junioren-Club-Meisterschaft Kerpen. 1991 folgte die erfolgreiche Titelverteidigung. 1992 wurde er jeweils Zweiter in der Nordrheinwestfälischen Kart-Meisterschaft, der DMV-Meisterschaft und dem Stefan-Bellof-Pokal. Im gleichen Jahr holte Luhr den Sieg im Winterpokal in Kerpen. 1993 gewann er im Kartsport den Goldpokal in Dahlen, das internationale Saisonfinale in Schaafheim und die DMV-Meisterschaft. Dazu kamen in dem Jahr auch noch der zweite Platz im Winterpokal in Kerpen und ein dritter Platz in den Bundesmeisterschaften.

1994 wurde Luhr Werksfahrer bei CRG-Italien, für die er die Europameisterschaft und die South Garda-Karting Trofeo gewann. Bei der Weltmeisterschaft und den italienischen Meisterschaften reichte es jeweils für einen vierten Rang. Der Wechsel 1995 als Werksfahrer zu Jolly-Kart Italien war nicht von großem Erfolg gekrönt, reichte aber zur Teilnahme an den Europa- und Weltmeisterschaften und einem fünften Platz im Worldcup in Charlotte (USA).

Formel-Serien

1996 folgte mit dem Wechsel zu Eifelland-Racing der Sprung vom Kartsport in die Formel Ford, in der Luhr internationaler Vizemeister wurde, und in die Formel Opel, in der er in Hockenheim einen Sieg erzielte. Bereits im nächsten Jahr gelang ihm der Aufstieg in die Formel 3, als er 1997 zur Saisonmitte bei Haddaway F3 Racing einstieg. Das Jahr 1998 brachte mit dem Wechsel zu MKL F3 Racing einen Sieg im Auftaktrennen in Hockenheim und den achten Platz in der Formel-3-Meisterschaft.

Le-Mans-Serie

Von 1999 bis 2006 war Lucas Luhr als Werksfahrer bei Porsche und hat dort eine Vielzahl an Siegen eingefahren, darunter in bedeutenden Rennen wie dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im Juni des Jahres 2006 gewann er zusammen mit Timo BernhardMike Rockenfeller und Marcel Tiemann auf einem Porsche 996 GT3-MR das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Diesen Sieg wiederholte er 2011, diesmal zusammen mit Marc Lieb, Timo Bernhard und Romain Dumas. 2012 fuhr Luhr in der American Le Mans Series und der Rolex Sports Car Series. 2013 trat er in der ALMS für das Team Picket-Racing an.

DTM

Lucas Luhr beim Rennen in Oschersleben 2007

In der Winterpause zur Saison 2007 trennte er sich von Porsche und war im Jahr 2007 in der DTM mit einem gebrauchten Audi beim Team Rosberg am Start. Hier konnte er allerdings nur einen Punkt einfahren, was ihm Rang 17 in der Gesamtwertung einbrachte.

GT-Serie

2011 startete Luhr in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft, die er im Team mit Michael Krumm gewann.

Indycar

Durch seine ALMS-Verbindung zu Honda bekam Luhr das Angebot, am 25. August 2013 am GoPro Indy Grand Prix of Sonoma, einem Rennen der IndyCar-Serie, teilzunehmen. Er belegte dabei im Qualifying den 25. (und letzten) und im Rennen den 22. Platz.

ADAC GT Masters[

2017/2018 entstand in einer Kooperation der Firmen JP Performance und Ring Police das Motorsportteam IronForce Racing, welches in der Rennserie ADAC GT Masters ab 2018 an den Start geht. Zusammen mit Jan-Erik Slooten besetzt Luhr die Fahrerposition des Teams. Im selben Jahr absolvierten Luhr und Slooten zudem unabhängig von den GT Masters das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für den Getspeed Performance Rennstall, zusammen mit dessen Teamfahrern Marek Böckmann und Steve Jans.

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