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Sandra Hunke

Sandra Hunke  – ein echtes Multitaltent. Sie ist nicht nur Model und Fernsehstar, sondern zu Hause in ihrem Dorf ist sie Klempnerin. Vor allem diese Mischung macht sie so sypmpathisch und begeistert uns immer wieder. Mit uns hat sie komplett ausgepackt: ihre Verlobung bei einer Modenschau, ihr Weg zum Modeln, ihre neue Partnerschaft mit Hansa Amaturen

Mit 16 hatte sie bereits mehr handwerkliches Geschick als die meisten Männer heute

Als junges Mädchen musste ich erstmal lernen, damit umzugehen. Ich konnte nie einfach nur still sitzen und schon gar nicht Aufgaben erledigen, die mir keine Freude bereiten. Ich saß auch nicht still als ich damals meine erste Englisch Schulstunde hatte und das nahm der Lehrer zum Anlass, mich gleich zu Beginn zu beleidigen. Und da waren sie, meine zwei Probleme! Stillsitzen und etwas machen, was mir keine Freude bereitet. Also beschloss ich lieber bei meinen Vater in der Werkstatt zu helfen. Hier konnte ich was mit meinen Händen erschaffen, hier hatte ich Freude.

Ich war damals aber auch erst sechs Jahre alt und wohnte in einem 800 Einwohner Dorf, hier gab es Menschen die plattdeutsch sprachen aber niemand sprach englisch. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich Jahre später durch ganz Europa Reise und englisch die Weltsprache ist, vielleicht hätte ich mich dazu gezwungen zuzuhören. Naja, ich blieb meinen Eigenschaften treu und mit 16 hatte ich bereits mehr handwerkliches Geschick als die meisten Männer heute. Darum machte ich eine Ausbildung zur Anlagenmechanikerin (Klempnerin). Wahrscheinlich weil ich als Kind schon immer gerne gebadet habe, stundenlang konnte ich im Wasser planschen, auch eine Eigenschaft die ich mir bis heute erhalten habe. Ein gutes Glas Wein und Wasser auf meiner Haut, baden ist doch ein wenig wie schweben. Und so beschloss ich die schönsten Bäder der Welt zu bauen.

"Gas, Wasser, Scheiße" - wie Werner, nur halt hübsch

Als Sandra aufwächst, hat sie mit Paris, London oder Berlin, mit "Vogue" und "Elle", mit der Modelbranche nicht viel zu tun. In der Schule wird sie links liegen gelassen. Zu schlaksig, rote Haare, tausend Sommersprossen. Kein Schönheitsideal in der Mittelstufe. Groß, schlank, außergewöhnlich. Die wenigsten Topmodels von heute waren Schönheitsköniginnen auf den Schulhöfen ihrer Kindheit. Die Jungs, die Sandra früher mobbten, schreiben ihr heute glühende Liebesbriefe via Instagram. Zeiten ändern sich, Menschen auch. Sandra zum Beispiel. Wie alle in ihrer Familie startet sie ihre berufliche Laufbahn erst mal unter dem Vorsatz "Handwerk hat goldenen Boden" und macht eine Ausbildung zur Anlagemechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Kaum ein Job klingt weiter entfernt von den Catwalks der Fashion-Welt. Als irgendwann die Wahl zur "Miss Handwerk" ansteht, meldet eine Freundin sie an und Sandra wird aus dem Stand Zweite.

Das weckt Begehrlichkeiten. Anfragen häufen sich. Das unbekümmerte Dorfmädchen in der bunten Glitzerwelt. RTL2 möchte sie unbedingt für das "Aschenputtel Experiment" gewinnen. Pragmatisch wie sie ist, rechnet sie sich aus: Ich brauche einen neuen Sattel für mein Pferd. Ein Sattel ist teuer – ich mach's! Im "Aschenputtel Experiment" soll sie das unscheinbare, farblose Pendant zu Rebecca Kratz sein, die sich als Prinzessin inszeniert. Eine folgenschwere Fehleinschätzung der Produktion. Sandra zieht alle Sympathien auf sich und ist am Ende die klare Siegerin. Modelagenturen melden sich, RTL2 will weitere Formate mit ihr drehen.

Quelle "Stern"

https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-fashion-week/sandra-hunke-54498782.bild.html

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